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Unser Arbeitsraum

Büroarbeit und Lebensalltag fließen stark ineinander. Wir erleben oft, dass die Büroarbeitsstätten das eigentliche soziale Gefüge der Mitarbeiter sind. Gerade hoch bezahlte Leute, die hochmobil sind und an vielen Orten der Welt Einsatz finden, haben kein soziales Netz außer den Kollegen und der Unternehmung.

Für sie ist das Büro der Lebensraum schlechthin – und die soziale Gemeinschaft. Wir verbringen den größten Teil unserer bewusst wahrgenommenen Lebenszeit im Büro. Folglich geht es um Lebensräume, um Räume, die den Bedürfnissen der Menschen dienen. Wir brauchen keine grauen, tristen Produktionsstätten, in denen Menschen Verwaltungsakte erledigen, sondern Räume, in denen Kommunikation gefördert wird, wo Menschen zur Ruhe kommen können, wo Dekompression möglich ist, wo man Kraft tankt und in unserer immer schnelleren Arbeitswelt einen klaren Gedanken fassen kann.

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Heute besinnen sich viele Unternehmer und Führungskräfte darauf, wie man gute Mitarbeiter gewinnt und behält. Das gelingt nur, wenn man ein lebenswertes Umfeld schafft. Und dabei spielt die Option eine erhebliche Rolle, nach einer Anspannung auch gut entspannen zu können.

Der gute alte Pausenraum bekommt schon dadurch eine neue Bedeutung, in dem viele Firmen neue Begriffe wie „recreation room“ und „Energiezentrum“ dafür erfinden – eine gute Entwicklung, an der man die Ernsthaftigkeit des Umgangs mit den Mitarbeitern ablesen kann. Der Anteil solcher Räume an den geplanten Flächen steigt enorm, und die Ausstattung ist als Ausdruck der Kultur des jeweiligen Unternehmens sehr variantenreich – beginnend mit der klassischen Kantine bis hin zu Räumen mit Loungeatmosphäre und ausgeflippten Räumen, in denen man sich in Hängematten wieder findet. Diese Sonderbereiche sind häufig die besonders beäugten Themen, an denen der Kunde entscheidet, ob er es mit einem Berater zu tun hat, der solche Trends in der Büro- und Arbeitswelt nicht nur kennt, sondern auch verstanden hat und gut umzusetzen weiß.

Bettina Pockenauer
Medien